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Archiv für die Kategorie „Wissen“

Perronsignal – eine nette Möglichkeit für einen Bahnhof

Für unserer Bahnhof in “St. Nicolaus”, dem Weihnachtsdorf, wollen wir eine besondere Form der Signale anbringen, dem so genannten Perronsignal.

Das Perronsignal ist besonders bekannt aus der bayrischen Länderbahnzeit. Aber auch heute noch sind solche Signale – in moderner Form – zu finden.

Das Signal zeigt an, ob der Zug am Bahnsteig halten soll oder durchfahren soll. Die Grundstellung des Signals ist dabei “aus”. Das Signal “blinkt”, wenn die Fahrstraße für den Zug gestellt ist und der Zug einfährt. Das Signal “leuchtet”, wenn der Zug anhält oder ausfährt.

Dabei gibt es nicht pro Gleis ein Signal, sondern das Signal gilt für den gesamten Bahnsteig (also 2 Gleise).

Unsere Modellbahn-Steuerungssoftware, Railware, kann ein solches Signal seit 2009 darstellen und zeigt das Signal im Gleisbild als Punkt im Bahnsteig, wie die nachstehenden Bilder zeigen.

Perronsignal - keine Aktion am Bahnsteig - Signal leuchtet nicht

Perronsignal - keine Aktion am Bahnsteig - Signal leuchtet nicht

Perronsignal - Zug nähert sicht dem Bahnsteig - das Signal blinkt

Perronsignal - Zug nähert sicht dem Bahnsteig - das Signal blinkt

Perronsignal - Zug steht im Bahnsteig - das Perronsignal leuchtet nun

Perronsignal - Zug steht im Bahnsteig - das Perronsignal leuchtet nun

Wie funktioniert eine digitale Modellbahn-Anlage?

Jede Lokomotive hat einen digitalen Chip. Dieser Chip hört auf eine eindeutige Nummer, z.B. “8″. Ruft nun die Digitalzentrale diese Lokomotive (z.B. “8″) auf, so reagiert darauf nur diese Lokomotive (“8″) darauf, da andere Lokomotiven andere Nummern haben (z.B. “2″, “9″, “4221″, etc.). Man kann das auch mit einem Telefon vergleichen: Ruft man eine bestimmte Nummer an (z.B. “112″), so klingelt auch hier nur ein bestimmtes Telefon und nicht alle Telefone im Stadtgebiet.

Der Chip, wir sagen auch Lokdekoder dazu, wurde nun von der Digitalzentrale gerufen. Nun können an den Lokdekoder verschiedene Informationen übermittelt werden, wie z.B. “ändere die Geschwindigkeit”, “fahre in die andere Richtung”, “schalte das Fahrlicht an/aus”, “schalte den Rauchgenerator an/aus”, …”.

Während bei der analogen Modellbahn die Geschwindigkeit der Loks über die Schienenspannung bestimmt wird, ist bei der digitalen Modellbahn immer die maximal Spannung auf dem Gleis. Der Lokdekoder bestimmt, wie viel Spannung zum Motor gelangen darf, um den Befehl der Digitalzentrale richtig auszuführen. Über dieser gleichgerichteten Spannung schwingt das digitale Signal, das Informationen an alle Lokdekoder weitergeben kann.